im bayerischen Landkreis Donau- Ries

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DIE STADT NÖRDLINGEN

Die ehemals freie Reichs- stadt Nördlingen liegt geographisch inmitten des Rieskraters auf 430 m Höhe an den Ausläufern der schwäbischen und der fränkischen Alb.

Die Stadt ist zu erreichen über die Ferienroute der Romantischen Straße Würzburg - Augsburg, ansonsten über die Auto- bahn A7 (Würzburg/Ulm) sowie gut ausgebaute Bundesstraßen von Stuttgart und Nürnberg.

Daneben besteht auch die Möglichkeit der Anreise mit der Bahn und im Sommer mit einer der Fernbuslinien Wiesbaden - München oder "Romantische Straße".
Nördlingen hat eine wunderschöne mittelalterliche Altstadt mit einer komplett erhaltenen Stadtmauer. Die Stadtmauer hat 5 Tore, 16 Türme und 2 Bastionen. Der Wehrgang ist noch vollständig erhalten und kann rundum begangen werden

Tobias Källner 2005
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DAS NÖRDLINGER RIES

Vor 15 Millionen Jahren entstand das Nördlinger Ries (Durchmesser ca. 25 km),durch den Einschlag eines Großmeteoriten, der mit einerGeschwindigkeit von mindestens 70 000 km/h auf die Erde aufschlug. Dieser Krater ist heute einer der am besten erhaltenen und erforschten Meteoritenkrater der Erde.

Wegen seiner Ähnlichkeit mit vielen Mondkratern bewältigten amerikanische Astronauten der Apollo 14- und 17-Missionen vom 10. bis 14. August 1970 im Ries ein Feldtraining. Als Ergebnis der dabei erfolgten wissenschaftlichen Betreuung erhielt das Rieskrater-Museum Nördlingen ein Stück Mondgestein der Apollo 16-Mission als Dauerleihgabe von der NASA

Turm der St.-Georgs-Kirche
Das Wahrzeichen Nördlingens ist der ca. 90 m hohe Kirchturm der St.-Georgs-Kirche, der "Daniel" genannt wird. Der Turm ist der weltweit letzte, der ständig von einem Türmer besetzt ist. Dieser ruft von 20 bis 22 Uhr halbstündlich den Spruch So G'sell So! vom Turm, der seinen Ursprung in einer Legende hat:
1440 versuchte Graf Hans von Wallerstein aufgrund finanzieller Probleme, Nördlingen zu erobern. Um unbemerkt in die Stadt gelangen zu können, bestach er einen Türmer, damit dieser das Tor nicht abschloss. Als eine Webersfrau in der Nacht nach draußen ging, um in einer Wirtschaft Bier zu holen, entdeckte sie das offene Tor, da sich gerade ein entflohenes Schwein daran rieb. Daraufhin sagte die sie Worte So G'sell So!, die als eine Art Drohung gegen den verräterischen Türmer zu verstehen sind.
Im dreijährigen Turnus kann man in Nördlingen das Historische Stadtmauerfest der ehemals Freien Reichsstadt besuchen. Neben alter Handwerkskunst sind Ritter- und Reiterspiele des Mittelalters zu sehen. Das letzte Stadtmauerfest fand im September 2004 statt.